Durch unsere jahrelange Erfahrung in Sachen Autogas sowie der Teilnahme an mehreren Lehrgängen, ist es uns möglich die GAP sowie GSP Prüfung bei uns im Hause durchzuführen—gerne steht Ihnen unsere Werkstattannahme zur Verfügung.

Vereinbaren Sie Ihren Termin zur TÜV und GAP/GSP Prüfung bei unserer Werkstatt-Annahme unter Tel. 09350 / 90 97 39

 

Was ist die GAP/GSP?

Gasanlagen, die in neuen Fahrzeugtypen (Serienfahrzeugen) eingebaut sind, müssen auf Grundlage der internationalen (UN) Regelungen ECE-R 67/1 (Flüssiggas) oder ECE-R 110 (Erdgas) bauartgenehmigt sein. Das heißt, es muss eine EG-Typgenehmigung, eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder eine Einzelbetriebserlaubnis (über § 21 StVZO) vorliegen. Wird zum Beispiel eine Nachrüstgasanlage im Ausland eingebaut, die keine EG-Betriebserlaubnis besitzt, kann die das Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges bedeuten. Es gibt dabei Einbauten, die herstellerseitig eingebaut wurden, oder zunehmend als Nachrüstsatz angeboten werden. Bei den Nachrüstsätzen ist in jedem Fall eine Abnahme nach § 21 StVZO (alte Bundesländer: TÜV; neue Bundesländer: Dekra; Berlin: TÜV oder Dekra) erforderlich.

Einige Gasnachrüstsysteme sind nach der ECE-R 115 (LPG- und CNG-Nachrüstsysteme) genehmigt. Diese enthalten eine bebilderte Einbauanleitung, wie konkret an diesem Fahrzeugtyp was, wo, wie eingebaut und befestigt werden muss. Es ist in der Sprache des Zulassungslandes auszustellen. Nachrüstsysteme, die keine ECE-R-115-Genehmigung haben, müssen zumindest entsprechend den technischen Vorgaben der ECE-R 67 eingebaut sein. Dabei muss jedoch immer ein Abgasgutachten des Herstellers für das spezielle Kraftfahrzeug mitgeliefert werden .

Das Problem hierbei sind die Druckgasbehälter. Diese haben alle 10 Jahre eine Druckgasbehälter-Prüfung durchzuführen (Druckgasbehälter muss ausgebaut werden und wird dann mit einem Berstdruck von 30 Bar WS (Wassersäule)) bei einem speziellen Sachverständigen extra geprüft werden).

Seit 1. Januar 2003 sind die Vorschriften für Druckgasbehälter grundlegend überarbeitet worden. Die neue Vorschrift löst die alte Druckbehälter-VO ab und nach der neuen Vorschrift sind Druckbehälter zum Betrieb verkehrsrechtlich zugelassener Fahrzeuge von der 10 -Jahres-Druckbehälter-Prüfung ausdrücklich ausgenommen. Diese Druckbehälter müssen aber nach den Vorgaben der ECE R 67 oder nach der EDE R 115 abgenommen sein. Bei diesen Behältern wird von dem Sachverständigen im Rahmen der HU eine Sicht und Dichtigkeitsprüfung vorgenommen und der Behälter für zwei weitere Jahre genehmigt. Ist der Druckbehälter nach der DruckbehVO abgenommen, gilt für diese Behälter weiterhin die oben aufgeführte Druckprüfung.

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